VR-Mobil: Tag der Solidarität und Fotos von der Übergabe in Laupheim

Tag der Solidarität für Württemberg:
Weitere 57 VR-Mobile werden gespendet

Laupheim, 2. Juli 2009. Soziale Einrichtungen überall in Württemberg können sich wieder freuen: Ihre verantwortungsvolle Arbeit wird ein bisschen leichter, weil sie in diesem Jahr weitere 57 Fahrzeuge gespendet bekommen haben. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken stocken damit ihre Großspende aus dem vergangenen Jahr auf 261 VR-Mobile auf, um die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen zu verbessern.

In einer Feierstunde auf Schloss Großlaupheim hat die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz symbolisch die Schlüssel für 29 VR-Mobile des Jahrganges 2009 übergeben. Anschließend ging es hinaus ins Land: Die VR-Mobile sind zu einer Sternfahrt an ihren Bestimmungsort gestartet - zum Beispiel zum Ökumenischen Hospizdienst in Laupheim, zur Lebenshilfe Donau-Iller nach Ulm, zur Diakoniestation nach Göppingen und zum Samariterstift nach Aalen. Die weiteren 28 Fahrzeuge übergibt die Ministerin am Freitag im Kloster Maulbronn.

Die VR-Mobile genannten VW Fox stehen den sozialen Einrichtungen auf Leasingbasis für drei Jahre zur Verfügung. 29 VR-Mobile entsprechen einer Gesamtspende von rund 220.000 Euro; alle 261 VR-Mobil-Spenden haben einen Wert von fast zwei Millionen Euro. Zum Beispiel die Sozialstationen: Sie versorgen im Durchschnitt zehn bis zwölf Patienten an jedem Tag mit Hilfe der VR-Mobile, heißt es bei der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg. 380-mal um die Welt können die VR-Mobile nach dem Leasingvertrag insgesamt in den drei Jahren im Dienste der Solidarität fahren.

Möglich gemacht wird diese große Spendenaktion durch rund 200.000 Kunden der württembergischen Volksbanken Raiffeisenbanken, indem sie jeden Monat bei ihrer Bank insgesamt fast 545.000 Lose des Gewinnspar-Vereins erwerben.

So funktioniert das Gewinnsparen: Ein Los kostet zehn Euro, davon gehen acht Euro aufs Sparkonto und zwei Euro sind der Spieleinsatz. Von diesen zwei Euro werden 50 Cent nach der Abgabenordnung an gemeinnützige Einrichtungen, Kindergärten, Schulen oder Sport- und Musikvereine in der jeweiligen Region gespendet. Mitglieder des Gewinnspar-Vereins sind 159 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Württemberg. „Das gesamte Spendenaufkommen wird dieses Jahr zirka 3,1 Millionen Euro betragen“, kündigt Jürgen Rehm an, Vorstand des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Württemberg.

„Sie helfen den von den Pflege- und Sozialdiensten betreuten Menschen, weil sie durch die VR-Mobile besser versorgt werden können.“ Mit diesen Worten würdigte die Ministerin für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz, die Großspende. Sie betonte: „Die VR-Mobile werden Helferinnen und Helfer zu den Menschen bringen, die wegen einer sozialer Notlage, Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage sind, die kleinen und großen Dinge ihres alltäglichen Lebens alleine zu meistern. Nicht nur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Gewinnsparen, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden der 159 teilnehmenden Geno-Banken werden diese Fahrzeuge deutlich sichtbare Zeichen für das gemeinsame Einstehen für die Schwächeren und Hilfebedürftigen in unserer Gemeinschaft sein.“

Die Ministerin würdigte, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Württemberg sich mit diesem Projekt der Herausforderung und Verantwortung stellen, sich als Teil der Bürgergesellschaft zu begreifen und sich entsprechend zu betätigen. „Ein solch unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement ergänzt im Gemeinwesen sinnvoll die staatliche Sicherung und Fürsorge sowie das bürgerschaftliche Engagement der einzelnen Menschen“, betonte Stolz.

Von einem „Tag der Solidarität“ sprach Verbandsdirektor Gerhard Schorr vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband im Namen der Volksbanken und Raiffeisenbanken. „Die genossenschaftliche Idee steht für Solidarität und die Förderung der Region“, betonte er. „Deshalb engagieren sich die Volksbanken Raiffeisenbanken mit ihrem Projekt VR-Mobil, um die sozialen Dienste im Land bei der Versorgung der Menschen zu unterstützen. Das ist das genossenschaftliche Verständnis der Bürgergesellschaft.“ Immerhin sei fast jeder dritte im Land Mitglied einer genossenschaftlichen Bank.

Bei der Fahrzeugübergabe hatte der Gewinnsparverein mit der VR LEASING einen erfahrenen Partner zur Seite, der für das Finanzleasing verantwortlich zeichnet. Der Eschborner Spezialfinanzierer wird im Bereich Logistik, Beklebung und Zulassungen von den Dienstleistern new media partner und dem PS-Team unterstützt.

02. Juli 2009

 

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